|
|
Von Reggello aus beginnen viele Wanderungen, auf denen man wunderbare Wälder und fantastische Aussichten in das Arnotal bewundern kann. Einige Ausflüge sind nur für Wanderer geeignet, viele andere auch für Mountainbiker. Weiter Ausflüge beginnen im Wald von Vallombrosa, der etwa 15 km von Reggello entfernt ist. Im Folgenden geben wir ihnen einige Beispiele. Wenn sie mehr erfahren möchten, fragen sie einfach bei uns nach. Wir empfehlen auf allen Ausflügen die entsprechende Karte mitzunehmen.
|
|
Der Wald von Vallombrosa ist einer der schönsten Orte für Wanderer, sogar an heißen Sommertagen. Die Höhe und die Dichte der Wälder ermöglichen wunderbare Wandermöglichkeiten. Im Winter ist wasserdichte, warme Kleidung notwendig. Außerdem wird empfohlen, den Wetterbericht zu beachten. Im Winter, im Schnee, sind in diesen Wäldern Schneeschuhwanderungen ein einmaliges Erlebnis. |
 |
 |
Der direkte Weg auf den Monte Secchieta
|
Der 500m hohe Anstieg von der Abtei von Vallombrosa (985 m) auf den Gipfel des Monte Secchi (1418 m) ist ein steiler Weg und nur für fitte Wanderer geeignet. Nehmen sie von der Rückseite der Abtei den Weg CAI9. Zu Beginn folgt dieser Weg den „Heiligen Treppen“, einem alten Pilgerweg zur Einsiedelei Paradisino mit zwei Kapellen (S. Giovanni Gualberto und Säulenkapelle). Nach Überquerung einer Strasse in der Nähe einer Quelle, wird der Weg immer steiler, erst durch einen Tannenwald, dann durch dichten Buchenwald bis sie die Berghütte Giuntini erreichen. Wenn sie mehr Zeit haben, ist als Rückweg der Weg Nr. 1 zu empfehlen. So gehen sie eine komplette Runde durch den Wald. |
 |
 |
Dieser leichte Weg ist ein Forstweg und mit CAI 12 bezeichnet. Von Vallombrosa aus gehen sie die Strasse abwärts Richtung Saltino bis zur Kapelle und dem Brunnen von S.Caterina. Hier zweigt ein breiter Forstweg ab. Folgen sie diesem Weg auf der linken Seite im Schatten der Koniferen und danach in einen Wald, der nach Schneefall besonders faszinierend ist.
Der Weg geht an einem Haus vorbei (Macinaia, 1313 m). Hier zweigt der Weg in den Wald von S. Antonio ab. Sie gehen aber nicht diesen Weg, sondern gehen weiter aufwärts, bis sie auf die Strasse entlang der Anhöhe kommen, und bald auf die Berghütte Giuntini auf dem Monte Secchieta (1418 m). Der Gipfel des Monte Secchieta (1452 m) ist militärisches Sperrgebiet und kann nicht betreten werden.
|
| Der Wald von St. Antonio |
Der Wald von St. Antonio ist ein Naturschutzgebiet, das früher zur Region Toskana gehörte aber von der Gemeinde Montana della Montagna Fiorentina verwaltet wurde. Der Wald hat eine Fläche von etwa 900 Hektar und ist zwischen 600 und 1490 m hoch gelegen. An seinen Hängen liegt Reggello. Der meist verbreitete Baum ist die Buche, gefolgt von der Kastanie, Eiche und der Weißbuche. Es gibt auch einige Wiederaufforstungen mit Douglastannen, Weiß- und Rottannen und österreichischen Kiefern. Es gibt auch eine große Vielfalt an den botanischen Arten: campanula pesicifolia, Dianthus balbisii, Lilien, und einige Orchideen (Orchis maculata, Orchis mascula and Orchis sambucina).
Die Wanderwege
Es gibt ungefähr 18 km markierte Wanderwege durch den Wald, noch längere Wege führen nach Vallombrosa und auf den Gipfel des Pratomagno oder ins Tal des Casentino.
Die Gemeinde Montana della Montagna Fiorentina hat mehrere Rastplätze eingerichtet und mehrere alte Gebäude in moderne Berghütten umgebaut. Die interessanteste von ihnen ist das Case S. Antonio in einer Höhe von 930 Meter.
Eine ausgewählte
Wanderung Unter den mehreren möglichen Touren empfehlen wir gern diese Panoramatour, hart aber mit atemberaubenden Ansichten. Während der heißesten Monaten im Sommer sollte man diese Tour nicht unternehmen. Die besten Jahreszeiten sind Frühling und Herbst. Die Wanderung dauert ungefähr 5-7 Stunden mit Anstiegen von insgesamt etwa 1.000 Metern.
Vom Zentrum von Reggello (395 m), gehen sie Richtung Pontifogno entlang dem Weg CAI 15 auf einer alten Pflasterstein-Straße. Gehen Sie eben weiter, bis Sie das kleine Dorf Lavana erreichen, dort weiter auf dem Weg CAI 14A. Der Pfad wird steil, weil es schnell von ungefähr 600 Metern bis die Höhe der 1071 Meter des Poggios Massa Nera geht. Hier ist die Ansicht wirklich atemberaubend.
Der Weg folgt jetzt dem Pfad CAI 14 entlang dem Kamm, manchmal entlang Forststraßen. An einer Haarnadel-Kurve (1.298 m) gehen sie auf dem Pfad zurück, entlang der Bergseite genannt „Malpasso". Sie kommen schließlich zu einem Platz genannt "Capanna Delle Guardie" (1360 m), der höchste Punkt der Wanderung. Sie können jetzt bergab zurück zum Case S. Antonio (973 m) entlang dem Pfad CAI 15 gehen.
Es gibt jetzt zwei Optionen: entweder der schnelle Abstieg entlang dem Pfad CAI 15, der dem Tal des „Borro di S. Antonio“ folgt, oder ein längerer Umweg (der Pfad hat keine Zahl), entlang einer Forststraße nach Massa Falco (Panorama) und dann entlang einem Pfad, der zu Fornace Di S. Antonio führt, den Wasserfällen bei Meriggioni, den Holzkohlemeilern bei Masino und dem Tal von "Borro Delle fornaci". Der längere Umweg wird bei schlechtem Wetters nicht empfohlen. Beide Optionen führen schließlich zurück zum Pfad CAI 15 und zurück zum Ausgangspunkt.
|
|